Institut für Marketing
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Macromarketing and Quality of Life

Das Competence Center Macromarketing and Quality of Life fokussiert sich in Forschung und Lehre auf nachhaltige Themen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz.

Einige aktuelle Themen aus diesem Forschungsportfolio sind:

  • Creativity, Innovation and Entrepreneurship
  • Customer Happiness and Quality of Life Marketing
  • Purposeful Marketing
  • Stakeholder Management and Capabilities
  • Sustainability and Responsible Consumption

Wir freuen uns über einen regen Austausch mit Ihnen und stehen Ihnen für Informationen zu den Forschungsprojekten rund um das Thema Macromarketing and Quality of Life selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Aktuelle Forschungsprojekte

Digital Leadership (gemeinsam mit Prof. Dr. Marion Büttgen, Universität Hohenheim)

In Zeiten der Digitalisierung sind Führungskräfte mit der Herausforderung konfrontiert, ihr Unternehmen in einem zunehmend komplexen und volatilen Umfeld zu führen. Zu dieser Problematik hat Professor Marion Büttgen von der Universität Hohenheim mit ihrem Team durch eine qualitative Studie unterschiedliche Facetten des Digital Leaderships identifiziert. In einem nächsten Schritt werden wir gemeinsam untersuchen, welche Rollen des Digital Leaderships in verschiedenen Branchen besonders präsent sind und wie sich diese auf den Erfolg (d.h. Mitarbeiter- und Marktperformance) auswirken. Wenn auch Sie wissen möchten, wie es um das Digital Leadership bei Ihnen steht und an unserer Studie teilnehmen möchten, um sich dann auch benchmarken zu können, kommen Sie gerne auf uns zu.

DIgital Leadership

Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt
erhalten Sie bei Dr. Silke Bartsch

 

Creativity & Artificial Intelligence

Obwohl Kreativität häufig als ein wesentlicher Aspekt der menschlichen Identität betrachtet wird, sind AI-basierte Tools zunehmend in der Lage, kreative und empathische Ergebnisse zu erzielen. Diese lassen sich in Systeme für künstlerische Produktion oder Performance auf der einen Seite und in Bemühungen zur kreativen Problemlösung oder Modelle kreativer kognitiver Fähigkeiten auf der anderen Seite unterteilen. Die Forschungsgruppe „Artificial Intelligence (AI)“ schafft durch die Durchführung von Literaturrecherchen und qualitativen Interviews mit Marketing- und Servicemanagern einen Einblick in die Arbeitsweise von künstlicher Intelligenz und künstlicher Kreativität. Es wird untersucht, wie diese in Marketing und Service eingesetzt werden können und wie ihre Anwendung von Verbrauchern, Entscheidungsträgern und Dienstleistern akzeptiert wird. Des Weiteren werden potenzielle Herausforderungen aufgedeckt. Das Team entwickelt basierend auf den Ermittlungen eine Forschungsagenda, in der Themen zu angewandten Aspekten eröffnet und Implikationen für die Verbraucherforschung und Psychologie – wie zum Beispiel die Integration von AI in bestehende Abläufe – in den Fokus gebracht werden. Des Weiteren werden auch politische, ethische und regulatorische Aspekte wie etwa Datenschutz und die Benachteiligung von Marktteilnehmern mit eingeschränktem Datenzugang untersucht.

AI

Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt
erhalten Sie bei Dr. Christine Auer

 

Purpose of Marketing

Damit sich eine wissenschaftliche Disziplin weiterentwickeln kann, braucht es manchmal auch einen metaanalytischen Blick auf vergangene und aktuelle Entwicklungen, der Zusammenhänge und Trends aufzeigt. Besonders für das junge Feld des Marketing ist eine solche (retrospektive) Betrachtung besonders spannend. Sowohl in der Wissenschaft als auch in der Unternehmenspraxis hat sich die Rolle des Marketing im letzten Jahrhundert stark gewandelt und kann bis heute nicht eindeutig definiert werden. Deshalb stellt sich die Frage, welche Bedeutung dem Marketing heute eigentlich zukommt? Womit beschäftigt sich die Marketingforschung und was sind die Aufgaben des Marketing im Unternehmen? Diese Fragen sollen im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojektes beantwortet werden. Mithilfe von qualitativen Interviews mit CMOs aus verschiedenen Branchen – um die Praxisperspektive zu beleuchten – sowie einer inhaltsanalytischen Betrachtung wissenschaftlicher Artikel – welche die wissenschaftliche Perspektive widerspiegelt – wurde hier bereits begonnen, diese Fragestellung zu adressieren.

Purpose

Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt
erhalten Sie bei Tamara Lorz und Christoph Rutka

 

 

Weitere, vorherige Forschungsprojekte

Social Responsibility and Quality of Life

In der gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Diskussion wird aktuell die Forderung nach der Berücksichtigung auch eines qualitativen Wachstums im Sinne von Lebensqualität und Glück immer lauter. Hiermit beschäftigt sich derzeit auch die aktuell eingesetzte Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ der Bundesregierung. Ähnliche normative Forderungen stellt auch das Konzept „Corporate Social Responsibility“. Doch was bedeutet Lebensqualität eigentlich? Was verstehen aktuell die Menschen unter Glück? Welche Rolle hat hierzu die Wirtschaft und vor allem das Marketing? Wie können die Unternehmen die Lebensqualität ihrer Stakeholder insbesondere ihrer Kunden steigern? Und wie wird das Konzept in der Unternehmensführung tatsächlich umgesetzt? Welchen Beitrag leistet die Energiewende für die Lebensqualität in einer Region oder Gemeinde? Und wie engagieren sich die verschiedenen Stakeholder dafür? Forschungsarbeiten an unserem Institut beschäftigen sich genau mit diesen Fragen und leisten einen ersten Beitrag zur Erläuterung des Konzepts „Quality of Life“ sowie zur Entwicklung von Instrumenten zur Messung von Quality of Life/Lebensqualität (inklusive „Customer Happiness“„ Customer Well-being“, „Quality of Life Marketing“). Da jede Leistung eines Unternehmens unterschiedliche Lebensbereiche der Kunden beeinflusst, bieten sich gerade in diesem Bereich Kooperationen mit Unternehmen an. Letztendlich gilt diese Aussage für jegliche ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Projekte. Wenn also auch Sie wissen möchten, was die Lebensqualität und das Glück Ihrer Stakeholder ausmacht und wie Sie mit Ihren Leistungen die Lebensqualität ihrer Kunden und anderer Stakeholder steigern können, arbeiten wir gerne im Rahmen eines  Forschungsprojektes mit Ihnen zusammen.

Ausgewählte Beiträge zum Thema:

Niedermeier, Anna; Bartsch, Silke (2011): "A Qualitative Evaluation of Antecedents and Consequences of Quality-of-Life Marketing"; Proceedings of the 36th Annual Macromarketing Conference, June 5.-8., Williamsburg (USA).

Meyer, Anton; Niedermeier, Anna (2011): "Lebensqualität - ein neuer Leitwert für ein nachhaltiges Wirtschaften von Dienstleistungsunternehmen".

Meyer, Anton; Niedermeier, Anna; Bartsch, Silke (2010): "From Service Quality to Quality of Life – Understanding the Dimensions of Quality of Life as a New Performance Indicator for Service Provider"; Proceedings of the 19th Annual Frontiers in Service Conference, June 10.-13., Karlstad (SE).

Meyer, Anton; Niedermeier, Anna; Bartsch, Silke (2010): "What contributes to the Customer's Quality of Life? Investigating the Impact of Products and Services"; International Society for Quality-of-Life Studies (ISQOLS), December 9.-11., Bangkok (TH).

Meyer, Anton; Niedermeier, Anna; Bartsch, Silke (2010): "From Service Quality to Quality of Life – Understanding the Dimensions of Quality of Life from a Customer’s Perspective"; Proceedings of the American Marketing Association SERVSIG – Service Research Conference 2010, June 17.-19., Porto (PT).

Meyer, Anton; Niedermeier, Anna; Bartsch, Silke (2010): "Clarifying the Impact of Products and Services on Quality of Life - An explorative Study"; Proceedings of the IMM Conference: Marcon, December 27.-29, Kalkutta (IN).

Meyer, Anton; Niedermeier, Anna; Bartsch, Silke (2010): "Lebensqualität - ein neuer Leitwert für ein nachhaltiges Wirtschaften von Dienstleistungsunternehmen"; DLM Dienstleistungsmanagement Workshop, April 22.-25., Hagen (GER).

Meyer, Anton; Fichtel, Sina (2006): ""Good Business": ein neues altes Selbstverständnis für die Wirtschaft"

Rochel, Mareike (2006): "Von der Kundenzufriedenheit zur Lebensqualität – „Quality of Life“ als Zielgröße im Marketing"; Bd. 172 FGM-Verlag.

Stieger, Rebecca (2006): "Lebensqualität aus Konsumentensicht – eine explorative Erfassung des Konstrukts mit Hilfe qualitativer Methoden"; Bd. 171 FGM-Verlag.

Not-for-Profit Marketing

Not-for-Profit Organisationen nehmen im kulturellen und sozialen Leben unserer heutigen Gesellschaften eine sehr große Bedeutung ein. Insgesamt besitzt der Dritte Sektor eine enorme Wirtschaftskraft und ist daher auch von großer arbeitsmarktpolitischer Bedeutung. Durch den weltweit zunehmenden Bedarf an Hilfeleistungen und die steigende Anzahl an Organisationen im Dritten Sektor stehen private sozialwirtschaftlich tätige Organisationen vor der großen Herausforderung, die Bevölkerung zu Hilfeleistungen und Spendentätigkeiten zu veranlassen. Aus Sicht der privaten sozialwirtschaftlichen Organisationen ist dabei zum Einen eine effektive Kommunikationsstrategie zur Akquise von Hilfeleistungen und Spenden im Fundraising notwendig. Zum Anderen gilt es zu bestehenden Spendern langfristige Beziehungen aufzubauen, diese aufrechtzuerhalten und zu verstärken. Dementsprechend untersucht das Forschungsvorhaben die Wirkung kommunikativer Maßnahmen zur Generierung monetärer Spenden und zur Verbesserung bestehender Beziehungen zwischen Spender und sozialwirtschaftlich tätigen Organisationen

Gütezeichen - Wirkung von Qualitäts- und Umweltzeichen für Produkte oder Dienstleistungen

Gütezeichen verschiedenster Art – ob für Qualität, Datensicherheit, Umwelt-freundlichkeit oder Fair Trade – werden seitens Unternehmen aus verschiedenen Branchen vermehrt in der Kommunikation eingesetzt, um dem Kunden gegenüber Güte eines Produktes, einer Dienstleistung oder eines Prozesses zu signalisieren. Doch häufig wissen die Kunden gar nicht was sich hinter den verschiedenen Gütezeichen verbirgt. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der Fragestellung der Wirkung von Gütezeichen. Mittels eines 360°-Ansatzes sichern wir einen ganzheitlichen Blick auf die Thematik. So untersuchen wir aus Unternehmensperspektive die Treiber für den Einsatz von Gütezeichen sowie mögliche Branchenspezifika. Des Weiteren analysieren wir die Vielfalt der Gütezeichen in den verschiedenen Branchen und die Vergabeprozesse und -kriterien unterschiedlicher Gütezeichen-Vergabestellen. Der Schwerpunkt des Forschungsprojektes liegt schließlich auf der Kundenperspektive. Hier beleuchten wir die Bedeutung und Wirkung von Gütezeichen (sowohl Qualitäts- als auch Umweltgütezeichen) im Vergleich zu anderen Qualitätssignalen wie beispielsweise Marke und Preis. Dabei vergleichen wir auch die Bedeutung bekannter und weniger bekannter Gütezeichen. Und da in einigen Branchen auch bereits eine Gütezeichen-Inflation in der Kommunikation zu verzeichnen ist, werfen wir auch einen Blick auf die Auswirkung auf Konsumentenverwirrung. Hierbei arbeiten wir sowohl im Rahmen von Labor- und Feldexperimenten mit verschiedenen Praxispartnern zusammen.

Ausgewählte Beiträge zum Thema:

Ullmer, Christoph (2013): "Die Bedeutung von Umweltsiegeln bei der Kaufentscheidung -  Theoretische Fundierung, empirische Untersuchung und Implikationen"; Bd. 80 FGM-Verlag.

Manta, Marion (2012): „Bedeutung von Gütezeichen: Einfluss von Involvement auf die Bedeutung von Gütezeichen im Produktbeurteilungsprozess“ erschienen in: Arbeitspapier zur Schriftenreihe Schwerpunkt Marketing, Band 200, FGM Verlag.

 

 


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